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Der Mann hinter Adenauer
Hans Globkes Aufstieg vom NS-Juristen zur Grauen Eminenz der Bonner Republik
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Narrado por:
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Frank Ferner
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De:
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Jürgen Bevers
Acerca de este título
Hans Maria Globke – eine deutsche Karriere!
Ein stets pflichtgetreuer Beamter, ein loyaler Diener des Staates, seiner wechselnden Herren und politischen Systeme. »In Treue fest« – der Wahlspruch von Globkes katholischer Studentenverbindung war auch das Motto seines Lebens. Er blieb dem Staat treu, auch als er ein Unrechtsstaat wurde. Und er half kräftig mit, Unrecht als Recht erscheinen zu lassen. Globke arbeitete mit an der Ausgestaltung des Systems, obwohl es inhaltlich um Willkür, Verfolgung und in letzter Konsequenz um Mord ging. Dass er dabei ein Helfer war, ein „Schreibtischtäter", der nicht nur mitmachte, weil er dazu gezwungen wurde, hat er nie mit nur einem Wort bedauert. Er hat einen perfiden Kommentar zu den »Nürnberger Rassegesetzen« verfasst, hat sich freiwillig in juristischen Zeitschriften geäußert, hat die Entscheidung begrüßt, als das Reichsgericht seiner weiten Auslegung von »Rassenschande« zustimmte, war unter den Nazis Spezialist für Staatsangehörigkeitsfragen.
Unmittelbar nach dem Ende des Tausendjährigen Reiches passte er sich den Gegebenheiten an; und diese Mimikry wird auch, dank seiner Verwaltungserfahrung, ohne Zögern von den politischen Nachfolgern akzeptiert. Täter werden – wie in der Nachkriegszeit erfolgreich propagiert – zu Opfern des Unrechtsregimes, obwohl sie es selbst durch ihre Zusammenarbeit mitgetragen haben.
Globke, der heimliche Generalsekretär und Schatzmeister der CDU, lenkte für Adenauer die damalige Regierungspartei. Er war einer von Adenauers engsten Beratern – ein Regierungsbeamter mit einer Machtfülle, wie sie keiner seiner Nachfolger mehr erreichte. Als Staatssekretär im Kanzleramt zog er im Hintergrund die Fäden, baute das Palais Schaumburg zur Machtzentrale aus und bestimmte die Personalpolitik. Globke kontrollierte die Finanzen und die schwarzen Kassen der CDU, half beim Aufbau der Geheimdienste und holte einige von Hitlers Generälen in die Führungsspitze der Bundeswehr. Adenauer hat seinen engsten politischen Vertrauten beschützt und ihn auch vor einem Auftritt als Zeuge im Jerusalemer Prozess gegen Adolf Eichmann, den Organisator des Holocaust, bewahrt.
Inhalt
- Vorwort
- Die Kinderjahre der Bonner Republik
- Vom preußischen Beamten zum Experten der NS-Bürokratie
- Exkurs: Der Vatikan und Hitler
- Handlanger der Nazis und Katholik im Widerstand?
- Zeuge der Anklage und der Verteidigung
- Kalter Krieg und neue Chancen für alte Spezialisten
- Der Weg ins Kanzleramt
- Adenauers Graue Eminenz
- Geheime Kontakte zu Agenten und Militärs
- Der (un)heimliche Generalsekretär der CDU
- Die Schatten der Vergangenheit
- Der Eichmann-Prozess und die verschwundenen 40 Seiten
- In der Schweiz unerwünscht
- Der Mann hinter Adenauer – totgeschwiegen