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Diseño de la portada del título Rougon-Macquart Zyklus, Band 2

Rougon-Macquart Zyklus, Band 2

Die Treibjagd (La curée)

Muestra
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Rougon-Macquart Zyklus, Band 2

De: Emile Zola, Martin Freitag - editor, Martin Freitag
Narrado por: Thomas Schendel
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Renée, die 21 Jahre jüngere Ehefrau des unter dem Namen Saccard firmierenden Aufsteigers und Spekulanten Aristide Rougon, flüchtet sich aus der Leere ihrer mondänen Existenz in eine intensive erotische Beziehung mit Maxime Rougon, dem Sohn ihres Mannes aus erster Ehe: Während Saccard sein als Beamter der Pariser Stadtverwaltung erworbenes Insider-Wissen über den haussmannschen Stadtumbau nutzt, um durch Immobilienspekulationen zu Geld zu kommen, hat sich Renée ganz einem mondänen Leben verschrieben: Des zunächst in Saccard/Rougons heimatlicher südfranzösischer Provinzstadt Plassans entsorgten Maxime nimmt sie sich, als er im Alter von 14 Jahren in Paris eintrifft, als einer willkommenen Ablenkung an: "Er wird uns ein wenig zerstreuen." Er wächst in den Boudoirs der Damenwelt zu einer hermaphroditischen Schönheit heran. Ein Eklat bleibt auch dann aus, als die inzestuöse Beziehung offenbar wird: Verbittert stirbt Renée, nachdem Maxime geheiratet hat, an Meningitis. Sie hinterlässt nichts als eine exorbitante Schneiderrechnung, die ihr Vater begleicht. Thomas Schendel - deutscher Schauspieler, Regisseur und Sprecher, bekannt aus mehreren hundert Theater-, Film- und Fernsehproduktionen, kürzlich ausgezeichnet auf dem Ignite-Filmfestival, England, mit dem Award "Best Actor" 2023 - liest, interpretiert, übersetzt Zola's Rougon-Macquart Zyklus in wertschätzender Weise und eröffnet uns einen gleichermaßen modernen und doch authentischen Blick auf die französische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts wie Emile Zola sie sah.©2023 die gehörgäng gbr (P)2023 die gehörgäng gbr
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Reseñas de la crítica

Émile Zolas große Familiensaga der Rougon-Macquart war intendiert als Panorama der gerade vergangenen Epoche. Improgrammatischen Vorwort wirdexzessives Begehren als Erbübel der Familie wie der Epoche angeklagt. Untersucht man jedoch die implizit normative Ökonomik seines Kaufhausromans Paradies der Damen und seines Börsenromans Das Geld, so zeigt sich, dass Zola keineswegs die spekulative und destruktiv-innovative Dynamik moderner Kreditwirtschaft grundsätzlich kritisiert. Vielmehr entfaltet er erzählerisch eine kapitalismusaffine Begehrens-Anthropologie. Im Anschluss an die Analyse seiner gleichsam sozialdemokratisch gebändigten Unternehmerfigur im Kaufhausroman und seiner Erzählung von der Exzess-Ökonomie des Börsenspekulanten adressiert dieser Aufsatz in einem letzten Schritt das Verhältnis von realitätsgedecktem (wissensbasierten) und spekulativ-phantastischen Schreiben in der Theorie wie Schreibpraxis des bedeutendsten naturalistischen Autors. Entgegen allzu einfacher Vorstellungen einer wahrheitsfixierten Poetik des Naturalismus offenbart sich Zolas Bio-Ökonomie weniger als eine Kritik an Exzess und Spekulation denn als deren Naturalisierung. (BERND BLASCHKE in Literarische Ökonomik, brill.com) (Bernd Blaschke)
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