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Diseño de la portada del título Manja

Manja

Ein Roman um fünf Kinder

Muestra

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Manja

De: Anna Gmeyner, Hörkultur Verlag, Walter Adler
Narrado por: Iris Berben
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Der Roman erzählt vom Leben in einer deutschen Stadt in den Jahren von 1920 bis 1934 am Beispiel der Geschicke von fünf Familien, die ganz unterschiedliche gesellschaftliche Milieus repräsentieren. Im Vordergrund die Kinder, sowohl des klassenbewussten, politisch engagierten Arbeiters als auch des großbürgerlichen jüdischen Bankiers. Daneben die des liberalen, konfessionslosen intellektuellen Arztes, des faschistischen Kleinbürgers und schließlich des verarmten ostjüdischen Einwanderers. In expressiver Bildlichkeit führt Anna Gmeyner das kollektive Wegsehen der Deutschen vor der alltäglichen Inhumanität vor Augen und dokumentiert in eindringlicher Weise, wie die nationalsozialistische Gesellschaftspolitik auf den Zusammenbruch des Familienzusammenhalts zielte.

Iris Berben, die ihre Popularität auch als Instrument gegen das Vergessen, gegen Antisemitismus und für Toleranz einsetzt, war dieses Hörbuch ein besonderes Anliegen. In ihren viel beachteten Lesungen erinnert sie immer wieder an die Opfer des Nationalsozialismus. Für ihre Bemühungen um Aussöhnung zwischen Deutschen und Juden ist sie mehrfach ausgezeichnet worden.

©2006 Hörkultur Verlag AG (P)2006 Hörkultur Verlag AG
Novela histórica Siglo XX
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Reseñas de la crítica

"Der Roman ist ein document humain von äusserster Eindrücklichkeit. Wer vom Menschen her erkennen will, was 1933 bedeutet hat, darf Manja nicht auslassen" (Hans Kühner)
"Manja ist der konzeptionell anspruchsvollste, künstlerisch versierteste und emotional am meisten, bis zur Schmerzgrenze bewegende Roman über den Wechsel von der Weimarer Republik ins Dritte Reich." Schreiben in finsteren Zeiten. Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1933-1945 (C.H. Beck 2025, 1392 Seiten) (Helmuth Kiesel)
"Die Autorin schreibt in betörend schönem Deutsch. Sie versorgt ihre Leser mit immer neuen Bildern, Farben und Vergleichen, die Wörter singen und klingen, doch eine romantische Geschichte erzählen sie nicht … Anna Gmeyner beschreibt das proletarische Milieu so stilsicher wie das liberale Bürgertum oder kleinbürgerliche Enge. In feinen Abstufungen skizziert die Autorin am Beispiel von fünf Familien, wie sich die ungeliebte Weimarer Republik in ein totalitäres Regime verwandelt. All das erzählt sie in lyrischem Ton, der heute faszinierend fremd klingt und dennoch nichts beschönigt. Dieser Sprache gelingt es, hinter dem staatlich geförderten Antisemitismus der Jahre um 1933 bereits die Fratze des absoluten Vernichtungswillens der Wannsee-Konferenz des Jahres 1942 aufscheinen zu lassen … (Karl-Josef Müller)
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